Über Uns

Ad Villingam - stets hoch gelegen

Unsere Historie von Entstehung bis heute

Die ersten Schlaraffen in Villingen

Im Spätherbst a. U. 98, dem profanen Jahr 1957, begegneten sich Max Ebert, Rt Kleberecht-Hühnchen, erst Sasse der Wratislawa (Breslau), später des hohen Reyches Porta Alpina Constantiae (Konstanz), und Wolfgang Greilich, dem Rt Nervchen aus der Sarebruca (Saarbrücken). Beide wohnten in Villingen, wussten aber lange nichts voneinander.

Beide waren aus Schlesien. Ein Blick in die Stammrolle brachte die beiden zusammen, es entstand eine Freundschaft. 

Erster Stammtisch

Auf der Suche nach weiteren Schlaraffen stießen die beiden auf den Medizinalrat Dr. Hans Noebel. Er stammte aus dem h. R. Zittana (Zittau) und war in Schwenningen gestrandet. Schnell wurde ein schlaraffischer Stammtisch gegründet. Die drei entdeckten den Rt Antagones aus dem h. R. Fryburgia Brisgaviae (Freiburg). Dieser war im französischen Hospital in Donaueschingen tätig.

Der 14tägige Stammtisch wurde im legendären Hotel Blume Post abgehalten.

Die Suche nach Gleichgesinnten

Die Suche nach weiteren möglichen Schlaraffen blieb zunächst erfolglos. Entweder waren die Eingeladenen nach besserem Kennenlernen nicht für Schlaraffia gemacht oder sie waren zu stark in der Villinger Fasnet verwurzelt. Villingen war zu dieser Zeit eine kleine, von Traditionen und Stolz gekennzeichnete badische Stadt. Man befürchtete, dass sich mit Schlaraffia ein weiterer Narrenverein installieren wollte. Es war die Zeit, in der Fasnachtsvereine wie Unkraut aus dem Boden schossen. 

Dass es sich bei den Schlaraffen um Nicht-Villinger und sogar zum Teil um Geflüchtete handelte, machte im traditionellen Villingen die Suche nicht einfacher. Keine einfache Zeit also, in Villingen Sassen zu finden und ein Reych zu gründen.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Letztendlich war es die Hartnäckigkeit des Rt Kleberecht-Hühnchen, die zur Reychsgründung Ad Villingams führte. Er fand mit dem Rt Fliehkarus aus dem hohen Reyche Carolsuhu (Karlsruhe) einen weiteren Freund. Als Bauingenieur war dieser in Villingen tätig und war für den Bau der Zentralbank mit verantwortlich. Dazu stieß der Rt Hermandatus aus dem hohen Reyche Assindia (Essen).

Im profanen Jahr 1959 fand die erste Uhubaum-Feyer im Hotel Sterk, später Parkhotel, statt. Rt Ehemil aus der „stets fürnehmen Turicensis“ (Zürich) nahm samt Tross teil.

A. U. 100 kam die Erweiterung des Kreises. Häufige Besuche der Rt Konfutse, Quassel und Titio, alle aus der Porta Alpina Constantiae (Konstanz), sowie des Rt Ritjus belebten das Geschehen.

Erste Burg und das Feldlager

Dann gelang mit dem Stadtbaurat Max Wolff der große Wurf. Seine Kontakte machten es nicht nur möglich, eine Burg zu finden. Mit Max Wolff hatte man einen Mitstreiter gefunden, der in Villingen vernetzt war.

Ab a. U. 102 sollte es wahr werden. Die Rtt Lenzelott, Zirkulus, Tonherz, Nascendus, Sonny-Boy, Aal-Kapier konnten gewonnen werden. 

Dann entstand a. U. 104 das Feldlager. Hauptmann war Rt Kleberecht-Hühnchen, die Patenschaft übernahm das h. R. Hohentübimgen.

Gründungsfeier

A.U 106 war es endlich soweit: am 29. im Ostermond 108 fand die die Gründungsfeier in der 65. Sippung statt, abgehalten in der altehrwürdigen Tonhalle mit Gästen aus 73 Reychen mit 258 Sassen, 125 Burgfrauen, 11 Burgmaiden und 5 Knäpplein. Rt Tonherz umrahmte die Feyer mit dem Triberger Akkordeon Orchester.

Unsere Burgen

Um die Jahreswende 106/107 konnte man mit großem Elan die erste eigene Burg „bauen“. Sie lag im Hollerith-Gebäude in einem ehemaligen Kohlenkeller.

In der Sommerung a. U. 126 wurde wieder ein „Burgbau“ erforderlich. Man bezog den Stiftskeller“ in der Gerberstrasse 27 (noch heute unsere Adresse) im dritten Stock. 

In der Sommerung 145 erfolgte, da der Vermieter unsere Burg zu einer Wohnung umgestalten wollte, der Beschluss zur Anmietung einer neuen Burg im gleichen Hause im Erdgeschoss: Es waren Räume einer ehemaligen Gastwirtschaft.

Das Reych Ad Villingam heute

Inzwischen gibt es das Reych Ad Villingam seit über 60 Jahren. Seine Sassen kommen nicht alle aus Villingen-Schwenningen. Fahrten aus Unadingen, Engen, Linach und St. Georgen werden gerne in Kauf genommen, um an den Sippungen teilzunehmen.

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